Namensgebung und Geschichte:
Der Albit gehört zu den Feldspäten. Der Name sagt, das das verwitterte Mineral dem Boden (Feld) Nährstoffe zuführt. Albit wurde nach der meist weißen Farbe benannt. Latein: albus = weiß.
Das Synonym für alle Feldspäte ist „Plagioklase“.
Allgemein:
Mit einem Anteil von 65% sind Feldspäte die am häufigste auftretenden Mineralien der Erdkruste. Kalknatronfeldspäte unterscheiden sich jeweils durch ihren Albit- und Anorthit Gehalt. Albit ist derjenige mit dem höchsten Albitgehalt. Er kommt in magmatischen und metamorphen Gesteinen, auf Klüften und Gängen aber auch in Sand und Sandstein vor.
Die verschiedenen Farben der Varietäten werden durch Beimischungen verursacht.
Fundorte:
Österreich (Grossgreiner), Schweiz (St. Gotthard), Italien, Polen, Brasilien (Minas Gerais), Kanada
Umgang und Pflege:
Starke Temperaturschwankungen können zu Rissen führen.
Der Stein ist spröde und aus diesem Grund vor mechanischen Beschädigungen zu schützen.
In lauwarmem Wasser reinigen.
Verwendung:
Der Albit wird als sowohl als Rohstein aber auch als Handschmeichler angeboten.