Namensgebung und Geschichte:
Benannt ist der Chrysokoll nach den griechischen Worten „chrysos“ = Gold und „kolla“ = Leim.
Allgemein:
Chrysokoll ist ein Mineral, das in der Oxidationszone von Kupferlagerstätten gebildet wird.
Dort tritt es gemeinsam mit anderen Mineralien wie beispielsweise: Azurit, Malachit, Limonit und Türkis auf. Eine Verwachsung von Chrysokoll mit Malachit und Türkis wird Eilatstein genannt. (benannt nach dem Fundort Eilat in Israel)
Fundorte:
Halsbach/Baden, Saalfeld / Thüringen, England, Kasachstan, Rußland (Ural), USA (Kalifornien, Arizona), Namibia, Sambia, Israel, Mexiko
Umgang/Pflege:
Der Stein wird nur mit Seifenwasser gereinigt. Er ist wärmeempfindlich und reagiert mit Säuren.
Verwendung:
Chrysokoll ist ein wichtiger Kupfer-Erz Lieferant. Die schönfarbigen Varietäten werden zu Ziergegenständen und vorzugsweise als Cabochon verschliffen, verabeitet.