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Chemische Formel: (Cu,Al,Fe)4H4[(OH)8(Si4O10)] + nH2O (Silikat)
Chemische Zusammensetzung: Kupfer, Aluminium, Eisen, Wasserstoff, Silicium, Sauerstoff, Wasser
Farbe: grünlich bis blau, türkisblau, auch smaragdgrün
Härte: 2-4 ( wenn mit Quarz durchwachsen bis 6 )
Dichte: 2-2,45
Kristallsystem: ist unbekannt
Spaltbarkeit: keine
Glanz: Glasglanz,matt
Transparenz: durchscheinend,undurchsichtig
Strichfarbe: hellgrün
Bruch: muschelig
Ähnliche Mineralien: Türkis
Besonderheiten: ist oft mit Quarz imprägniert







Namensgebung und Geschichte:

Benannt ist der Chrysokoll nach den griechischen Worten „chrysos“ = Gold und „kolla“ = Leim.

Allgemein:

Chrysokoll ist ein Mineral, das in der Oxidationszone von Kupferlagerstätten gebildet wird.

Dort tritt es gemeinsam mit anderen Mineralien wie beispielsweise: Azurit, Malachit, Limonit und Türkis auf. Eine Verwachsung von Chrysokoll mit Malachit und Türkis wird Eilatstein genannt. (benannt nach dem Fundort Eilat in Israel)

Fundorte:

Halsbach/Baden, Saalfeld / Thüringen, England, Kasachstan, Rußland (Ural), USA (Kalifornien, Arizona), Namibia, Sambia, Israel, Mexiko

Umgang/Pflege:

Der Stein wird nur mit Seifenwasser gereinigt. Er ist wärmeempfindlich und reagiert mit Säuren.

Verwendung:

Chrysokoll ist ein wichtiger Kupfer-Erz Lieferant. Die schönfarbigen Varietäten werden zu Ziergegenständen und vorzugsweise als Cabochon verschliffen, verabeitet.




Zuletzt aktualisiert am: Samstag, 22. Dezember 2007