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Edelsteine Lexikon
Heliodor (Beryll Varietät)

Edelsteine Lexikon empfehlenswert und informativ





Chemische Formel: Al2Be3[Si6O18] (Aluminium-Beryllium Silikat)
Chemische Zusammensetzung: Aluminium, Beryllium, Silicium, Sauerstoff
Farbe: gelb mit grünlichen Tönen, honigfarben, goldgelb
Härte: 7,5-8
Dichte: 2,70
Kristallsystem: hexagonal
Spaltbarkeit: unvollkommen
Glanz: Glasglanz
Transparenz: durchsichtig, durchscheinend
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig, uneben
Ähnliche Mineralien: Topas, Saphir, Chrysoberyll, Citrin
Besonderheiten: Asterismus und Katzenaugeneffekt kommt selten vor



Namensgebung und Geschichte:

Der Heliodor ist nach seiner Farbe benannt griechisch „ helios“ = Sonne.

Er wurde im Jahre 1910 in Namibia entdeckt.

Allgemein:

Der Heliodor gehört in die Beryllgruppe und ist eine Varietät des Goldberyll.

Er kommt in verschiedenen Gesteinen, vor allem aber in den Erstarrungsgesteinen Granit und Pegmatit vor.

Durch Erhitzen oder Bestrahlen kann man den Stein heute veredeln. Mit dieser Methode lassen sich Farben intensivieren oder verändern. Die Farben der gebrannten Berylle sind beständig.

Fundorte:

Namibia, Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar, USA, Sri Lanka

Umgang/Pflege:

Der Stein ist spröde und ist deshalb vor mechanischer Beschädigung zu schützen.

Die Reinigung ist problemlos.

Verwendung:

Heliodor wird wie alle anderen Berylle im Schmuckberreich eingesetzt und im Facettenschliff sowie im Cabochon und im Smaragdschliff geschliffen.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 23. Dezember 2007