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Jadeit - Information und Steineladen


Das ultimative Edelstein und Farbedelstein Lexikon
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Chemische Formel: NaAl[Si2O6] + Ca, Cr, Fe, Mg, Mn (Silikat)
Chemische Zusammensetzung: Natrium, Aluminium, Silicium, Sauerstoff + Calcium, Chrom, Eisen, Magnesium, Mangan
Farbe: weiß, gelb, grün, rötlich, lila, lavendelfarben, schwarz
Härte: 6,5-7
Dichte: 3,3-3,36
Kristallsystem: monoklin
Spaltbarkeit: unvollkommen
Glanz: Glas-bis Fettglanz
Transparenz: durchsichtig, durchscheinend
Strichfarbe: weiß
Bruch: splittrig, uneben
Ähnliche Mineralien: Nephrit, Serpentin, Prehnit
Besonderheiten: keine





Namensgebung und Geschichte des Jadeit :

Der Name Jade geht auf die spanische Bezeichnung „piedra de ijada“ = Lendenstein zurück.

Spanische Konquistadoren auf ihren Eroberungszügen in Mittel- und Südamerika gaben dem Jadeit im 16.Jahrhundert diesen Namen.

Der Grund hierfür war, das sie Uhreinwwohner sahen, die sich mit grünen Steinamuletten schmückten um sich zu schützen.

Im 17. und 18. Jahrhundert setzte sich in Europa die von Ärzten und Apothekern gebrauchte Bezeichnung lat. „lapis nephriticus“ = Nierenstein durch, woraus sich der Name Nephrit ableitete.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erkannte man, das Jadeit mit dem Nephrit mineralogisch nicht verwandt ist.

Wegen seiner großen Zähigkeit wurde der Jadeit in prähistorischer Zeit als Material zu Herstellung von Waffen und Geräten eingesetzt.

In alten Schriften wurde das Mineral deshalb auch als „Beilstein“ bezeichnet.

Viele Völker des Altertums trugen Jadeit als Schutzstein. Im alten China fertigte man mystische Figuren mit umfangreichem Symbolgehalt.

Eine Form war und ist bis heute die Jadescheibe mit einem Loch in der Mitte, die „Pi“ genannt wird. Sie steht als Symbol für den Himmel, aus dem Blitze, Zeichen von Stärke und Kraft zur Erde stoßen.

Allgemein:

Jadeit wird tertiär in Serpentingestein gebildet.

Dabei wird in großen Tiefen Albit unter hohem Druck und großer Hitzeeinwirkung zu Jadeit umgewandelt. Jadeit bildet keine Kristalle aus sondern kommt in Form von dichten, granulatartigen Aggregaten vor. Jadeit ist auf Grund der festen Verwachsung von Körnern sehr wiederstandsfähig, aber auch schwer zu vearbeiten, was die Jadeschleiferei zu einer wahren Kunst macht.

Fundorte:

Birma, Japan, China, Mexiko, Kanada, Ägypten

Umgang und Pflege:

Jadeit ist empfindlich gegen Hitze und dauerndes Sonnenlicht.

Die Reinigung sollte unter fließendem Wasser erfolgen.

Verwendung:

Jadeit wird z.B. als Trommelstein, Kugel, Anhänger, Armband oder Gravur angeboten.



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Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 23. Dezember 2007