Namensgebung und Geschichte:
Seinen Namen bekam der Morganit nach dem amerikanischen Sammler John Pierpont Morgan.
Erst seit 1911 ist der Morganit unter seinem eigenen Namen bekannt.
Allgemein:
Morganit kommt in Drusen von Pegmatiten, in Glimmerschiefern und Kalkspatgängen vor und gehört in die Gruppe der Berylle.
Um die Farbe zu intensivieren werden geschliffenen Steine für die Schmuckherstellung manchmal erhitzt oder bestrahlt. Im Petersburger Museum befindet sich ein geschliffener Stein mit einem Gewicht von 598,7 ct und ein Rohling, der in Madagaskar gefunden mit einem Gewicht von 5 kg.
Fundorte:
Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar, Namibia, China
Umgang/Pflege:
Morganit sollte nicht der Hitze ausgesetzt werden. Es wird empfohlen, Schmuck mit Morganit nicht im Tageslicht liegen zu lassen, da der Stein seine Farbe verlieren kann. Ebenfalls ist er vor Stoß zu bewahren.
Verwendung:
Morganit wird im Facettenschliff sowie im Cabochon für Schmuckzwecke eingesetzt.