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Edelsteine Lexikon
Rhodonit


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Chemische Formel: CaMn4[Si5O15] (Silikat)
Chemische Zusammensetzung: Calcium, Mangan, Silicium, Sauerstoff
Farbe: rosa, rot, himbeerrot, rotbraun, schwarz
Härte: 5,5-6,5
Dichte: 3,57-3,68
Kristallsystem: triklin
Spaltbarkeit: vollkommen
Glanz: Glasglanz (an den Spaltflächen-Perlmuttglanz)
Transparenz: durchsichtig, undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: uneben
Ähnliche Mineralien: Rhodochrosit, Thulit
Besonderheiten: häufig Mangandendrite





Namensgebung und Geschichte:

Der Rhodonit ist nach dem griechischen Wort „rhodos“ = rosa benannt.

Seit alters her stellte man aus ihm Sarkopharge und Schmuckgegenstände her.

Im 16.Jahrhundert sah man ihn als Stein des Glücks und der Freude an.

Allgemein:

Rhodonit kommt in metamorphen Gesteinen sowie in Manganlagerstätten und Tongesteinen vor.

Er ist meistens mit schwarzen Adern aus Manganoxid durchzogen. Diese Adern werden Dendrite genannt.

(Dendrite sind Skelettkristalle, die aus übersättigten Lösungen entstehen und oft wie Pflanzen aussehen.)

Im Fersmann-Museum in Moskau kann man eine, aus massivem Rhodonit gefertigte Vase bewundern, die ein stolzes Gewicht von 200 kg hat.

Fundorte:

Elbingerode/Harz, Schweden, Rumenien (Siebenbürgen), Brasilien, Australien, Kanada, USA,

Rußland, Madagaskar, Mexiko

Umgang/Pflege:

Die Reinigung ist Probleme in Seifenwasser durchzuführen.Vor mechanischer Beschädigung und Wärme ist er zu schützen. Er zerfällt im Feuer.

Verwendung:

Rhodonit wird im Facettenschliff und im Cabochon zu Schmuck verarbeitet.

Desweiten werden aus ihm kunstgewerbliche Gegenstände hergestellt.

In Rußland wird er für Wandverkleidungen verschliffen.



Zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 27. Dezember 2007